Geschrieben bei Vater auf dem Sofa, getippt auf dieser gar schröcklichen Tastatur des Eee, mir selbst geschickt über das WLAN des Nachbarn. Tausendmal geändert, gekürzt und dann. Abgeschickt.
Angenommen, gedruckt.
Was für ein Gefühlt, wenn der eigene Name dort vor einem steht.
Jetzt sitzt Vater auf ebendiesem Sofa und liest. Der Text kehrt heim.
Mir bringt das außer der Ehre 40 Euronen. Damit zahlt ein klassisches Printmedium doppelt so viel wie Germanblogs in besseren Tagen gezahlt hätte wenn sie gezahlt hätten; und das, obwohl ich alle Rechte behalte.
Nur muss man ein paar Leute von seinen Texten überzeugen, eine eingebaute Qualitätskontrolle sozusagen für die Printmedien. Wär für einige (und insbesondere Pro-) Blogger auch zu empfehlen: da wird gebloggt, was das Zeug hält. Und wer will es ihnen verdenken, wenn nach Quantität gezahlt wird. Was dann dabei heraus kommt lässt sich gerade wunderschön auf Germanblogs beobachten. Da werden den Leuten für Geld, das gerade einmal zum Bezahlen der Tinte reicht, die Rechte abgekauft. Da würde ich meine guten Texte auch nicht für geben, dafür kriegen sie nur die schlechten. Schöne neue Welt.
Mai 11, 2008
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Bloggen, Germanblogs |
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Während die Chinesen sich gerade im tibetischen Hochland auf den Sommer-Biathlon vorbereiten (ist wie Biathlon, nur ohne Skifahren), grübelt die Welt, ob sie überhaupt an den Spielen teilnehmen soll:
Die Deutschen, obwohl Erfinder der olympischen Propaganda, sind in den letzten Jahren etwas aus der Übung gekommen und überlassen den einzelnen Verbänden die Entscheidung. So wird der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zwar keine Sportler, wohl aber seine Ärzte entsenden. Nur Frau Merkel boykottiert offen die Eröffnungsfeier und isst zudem seit zwei Wochen keine Chinapfanne mehr.
Die Franzosen planen einen Teilboykott: Nach dem Diebstahl der olympischen Fackel treten sie nur in den Wettbewerben an, in denen keine Chinesen vertreten sind. Da die Chinesen inzwischen jedoch auch Spitzensportler nachbauen, läuft dies faktisch auf eine Nichtteilnahme Frankreichs hinaus.
Fein raus sind die Niederländer. Die schaffen die Olympia-Qualifikation sowieso nie, schicken aber zur Beobachtung der Lage Geert Wilders als politisch neutralen Kommentator nach Peking.
Die Belgier unterstützen die zentralchinesische Regierung und wollen zur Eröffnungsfeier mit dem Spruchband »geteiltes Land ist halbes Land« auflaufen.
Die Wallonen und die Flandern befürworten dagegen die Teilung.
Die Amerikaner haben beschlossen, nach China zu fahren. Der Einmarsch wird den Codenamen »Now really enduring freedom« tragen und soll am 03.08.2008 zur besten Sendezeit starten.
Mai 7, 2008
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nomadyss |
Satire |
Boykott, China, Olympia, Olympische Spiele |
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Ich gebe zu, es ist nicht wirklich die neueste Nachricht auf Erden, aber es muss doch einmal gesagt werden:
Gunnar Schupelius, seines Zeichens “Chefreporter” der “größten Zeitung Berlins (B.Z.)”, bemängelt in der Cicero-Ausgabe 2/2008 den Sittenverfall der Gesellschaft.
Welch Hohn.
Die B.Z. ist Sittenverfall pur. Als “Chefreporter” dürfte Mr. Oberprediger Schupelius maßgeblich dazu beigetragen haben, dass es weder Anstand noch Moral mehr gibt. Dass Cicero ihm hier die Bühne gibt, wo es sich selbst doch als “Magazin für politische Kultur” versteht, spricht nicht für das Blatt. Auch die anderen Artikel sind nicht besser. Hier findet aalglattes Infotainment statt, pro Hochglanzseite ein schick verpacktes Häppchen, keine Ecken, keine Kanten, kein Wiedererkennungswert. Kultur sucht man insoweit vergebens, sieht man mal von den Vorabauszügen einiger Bücher ab.
Mein Fazit:
Es war das erste und einzige Mal, dass ich 7 Euro in diese Zeitschrift investiert habe.
P.S.
Was kostet eigentlich ein Playboy?
Da sind die Artikel ähnlich hochglanzpoliert und gehaltvoll, auch da gibts ab und zu Romanauszüge und zudem gibt es noch schöne Frauen zu bewundern.
Mai 5, 2008
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nomadyss |
Berlin, Gelesen, UnlesBar |
B.Z., Cicero, Gunnar Schupelius, Sittenverfall |
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Wie erträgt man die Welt, wenn man an einem extrem grauen trüben Spätnachmittag, der einen mit einem dünnen Wasserfilm auf Händen und Gesicht zurücklässt, in der S 11 von Düsseldorf nach Neuss Norf fährt?
Wenn man im Bus nach nirgendwo namens Neuss Norf Nord-Dorf der einzige Fahrgast ist, der Busfahrer fährt, als ob der Teufel persönlich hinter ihm her ist, dabei ist weit und breit kein IM “Rollstuhl” Schäuble in Sicht. Man verlässt den Bus, ein Kreisverkehr, Einfamilienhäuser, eine Tankstelle, ein Ortsausgangsschild, kein Gehweg mehr, KEIN verdammtes Mercure Hotel. Hier ist, wo nichts mehr ist. Wo das große allmächtige Rheinland seinen Verdauungstrakt hat, wo Düsseldorf hinpupst.
So stelle ich mir das ländliche Amerika vor. Hier erträgt man die Welt nur, indem man sie nicht erträgt.
Meine Güte, da bin ich durch Bielefeld gefahren und dachte, schlimmer kann es nicht kommen. Ja, und dann kam ich nach Neuss und dachte, schlimmer kann es nicht kommen. Und dann kam ich ins Mercure Hotel.
Boah.
Hatte ich erwähnt, dass es ein grauer Tag war?
Das Fehlen jeglicher Farbe draußen war aber nichts gegen das Fehlen der Farbe drinnen. Grauer Teppich, graue Wände, ein grauer Vorhang vor dem Fenster. In der Nacht ein Klopfen direkt vor dem Fenster, als ob jemand mit einem Kuhfuss auf einen Fahnenmast einprügelt. Irgendwann muss der doch aufhören und verschwinden, dachte ich mir. Er sah das anders und prügelte weiter. Müde und wütend traute ich mich doch mitten in der Nacht ans Fenster und spähte hinaus. Aber da war kein Fahnenmast. Und keiner, der einen Kuhfuss schwang. Überhaupt war eigentlich keiner da. Das Klopfen kam auch plötzlich gar nicht mehr von draußen, sondern von unten. Wieso von unten? Da ist doch nichts, nur die Heizung.
Die Heizung.
Das kann nicht sein. Das ist ein 4-Sterne-Hotel.
Einen Versuch ist es wert. Heizung abgedreht.
Keiner klopft mehr.
Ich fass es nicht. Ich will nach Hause.
Mai 3, 2008
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nomadyss |
Ick wer zun Kommunist, Satire |
Mercure Hotel, Neuss |
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30. April 2008, 18.15 Uhr, Berlin:
1 Liter Super kostet 1,39 €
2 Stunden später, 200 km weiter nördlich:
1 Liter Super kostet 1,48 €
Mai 1, 2008
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nomadyss |
Ick wer zun Kommunist |
Abzocke, Benzinpreis, Markt |
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So, machen wir mal ein bisschen Mathe:
1.
21,7% aller Wahlberechtigten haben für Tempelhof gestimmt. Da nur 1,7 % aller Berliner Flüge von Tempelhof starten nehmen wir einfach mal an, dass auch nur 1,7 % aller Berliner diesen Flughafen nutzen (nutzen, nicht brauchen!). Wo kommen die anderen 20 % JA-Stimmen eigentlich her?
2.
Die Rettet-Tempelhof-Kampagne hat 3,5 Mio € gekostet (nagelt mich nicht an Quellen fest, habe es im Inforadio gehört).
Frage:
Wie teuer ist eine Stimme?
Lösung:
21,7% = 530.231 JA-Stimmen
1% = 24.434,61 Stimmen
1,7% waren sowieso für Tempelhof (s. oben), bleiben
20% = 488.692,20 Stimmen
488.692,20 Stimmen = 3,5 Mio €
1 Stimme = 7,16 €.
Damit kostet ein gemeiner Berliner 1 Currywurst mit Pommes rot/weiß und ein Bier. Hurra!
April 28, 2008
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nomadyss |
Berlin, Satire |
Berlin, Satire, Tempelhof, Volksentscheid |
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Ja, eine sexy Stadt wie Berlin braucht nicht nur einen, nicht nur zwei, sondern drei innerstädtische Flughäfen, um cool zu sein. Fluglärm und sonstige Emissionen müssen gerecht über die Stadt verteilt werden. Für Tempelhof heißt das nicht nur, wie in guten alten Luftbrücken-Zeiten den vollen Flugbetrieb im 5-Minuten-Takt wiederaufzunehmen, sondern gleich den Flughafen zu vergrößern. Mindestens eine neue Startbahn muss her, empfehlen täte sich da die etwas begradigte A100 bis Südkreuz. Zehlendorf muss endlich in der Einflugschneise liegen. So viel Solidarität mit den reicheren Bevölkerungsschichten muss schon sein.
Besonders gut für den Standort Berlin ist, dass der 5-Minuten-Takt auch nachts durchgehalten wird.
Bleiben eigentlich nur noch unsere bisher sträflich vernachlässigten Marzahner Freunde, die Flugzeuge nur aus alten Märchenbüchern kennen. Was bietet sich mehr an als ein Militärflughafen, das schafft auch gleich noch Arbeitsplätze. Machen wir Marzahn zur Tiefflugschneise und den chinesischen Garten zum Bombenabwurfplatz! Dann hört dieses elende Ossi-Gejammere gegen das Bombodrom in der freien Heide auch endlich auf.
April 26, 2008
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nomadyss |
Berlin, Satire |
Berlin, Bombodrom, Satire, Tempelhof |
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Ja, liebe Legastheniker. Mit Z. Würde ja sonst auch Jakunft heißen.
Der derzeit allenthalben in Berlin zu lesende Spruch “Zukunft schreibt man mit JA” zeugt vom geistigen Zustand der Tempelhof-Befürworter.
Neulich habe ich in der Zeitung von einem gelesen, der nur deswegen für Tempelhof war, weil Bürgermeister Wowereit dagegen ist.
O.k., Grinsebacke Wowi ist nicht der Schönste. Aber im Vergleich zu Friedbert Pflüger oder gar Angela Merkel, beides bekennende Tempelhof-Befürworter, ist Wowereit die reinste Miss Universum. Oder nehmen wir Herrn Mehdorn, auch für Tempelhof: da nützt alle verständliche Abneigung gegen Wowereit nichts mehr, da muss man schon seinen Verstand ausgeschaltet haben, wenn man Tempelhof nur deswegen toll findet, weil auch Herr Mehdorn dafür ist.
Genausogut kann man bei der nächsten Wahl auch NPD wählen, weil Sarah Wagenknecht bestimmt ganz doll gegen die ist. Oder den Fernsehturm in die Luft jagen, weil IM “Schnüffel” Schäuble gegen Terroristen ist.
Mit Logik hat das jedenfalls alles nichts zu tun. War bei den Templern auch nicht zu erwarten. Die argumentieren eher so emotional. Tempelhof ist Berlin, war immer schon, muss immer bleiben und so.
Dabei gibt es neben der Schließung nur eine mögliche Alternative: den Weiterbetrieb mit bisherigem Status quo. Also ein Privatflughafen für wenige Reiche. Diese sind so reich, dass sie mal eben so nebenbei mehrere Millionen Euro aus der Portokasse aufbringen, um diese legasthenische Werbekampagne zu finanzieren. Für die - und nur für die - hat Tempelhof noch eine praktische Bedeutung. Aber für die anderen 98,3 %:
Zukunft fängt mit Z an!
Und das Kreuz muss bei NEIN!
April 25, 2008
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nomadyss |
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Berlin, Flughafen, Tempelhof, Wowereit |
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Nachdem das Interesse an den Republikanern zunächst weitgehend erlahmt war und die Demokraten die Spannungsführerschaft genossen hat der neueste Coup von Hillary Clinton die Weichen neu gestellt und auch die Republikaner wieder zurück auf die Titelseiten gebracht. Viele Experten fragen sich jedoch, ob dieser Schuss nicht nach hinten losgeht.
Was war geschehen?
Von Vorwahl zu Vorwahl steigerte sich Barack Obama, wurde bei jeder Runde schneller, während Hillary Clinton auf dem Platz stehen zu bleiben schien. Dabei hat sie nur ein wenig geruht, um ganz tief in die abgründigen Seelen der Amerikaner zu schauen. Und was entdeckte sie dort: Liebe, Verzweiflung, Sex. Ihre neue Strategie war geboren:
“Seht, ich bin eine von Euch!” ruft sie allen betrogenen Ehefrauen zu. Doch damit nicht genug. Schließlich sollen auch die anderen 50% aller Wahlberechtigen sie wählen.
“Seht, ich verstehe und verzeihe Euch!” ruft sie den Ehemännern zu.
Obama war so tief geschockt, dass er seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel holen musste, viel schneller, als er geplant hatte. Er, der Liebling der Farbigen, der jungen Generation und der Schwiegermütter buhlt nun um die nicht zu unterschätzende Gruppe der Muslime.
“Ich bin Euer Bruder!” lautet seine Botschaft, die durch seine traditionelle Kampfkleidung noch unterstützt wird. Und die Chancen, dass Barack Obama bin Laden damit Erfolg hat, stehen nicht schlecht. Gerade diese Gruppe fühlt sich Statistiken zufolge in Führungspositionen in Staat und Wirtschaft unterrepräsentiert.
Der 90jährige Kandidat der Republikaner, John McCain, zeigt sich von der Situation völlig überfordert. “Was passiert hier?” war der einzige Kommentar, der ihm gestern zu entlocken war.
Sein Konkurrent Mike Huckabee, eigentlich längst abgeschlagen, wusste die Situation umgehend für sich zu nutzen. “Wir Amerikaner sind ein gottesfürchtiges Volk. Wir haben Respekt vor anderen Religionen. Auf dem Pluto ist genug Platz für alle anderen.” ließ der Wanderprediger verlauten. Damit ist er praktisch über Nacht zum großen Star der Republikaner geworden, die im Falle eines Wahlsieges von Obama bin Laden den Untergang Amerikas voraussagen.
Die Karten sind damit neu gemischt. Es bleibt abzuwarten, ob die noch ausstehenden Vorwahlen die Hackordnung noch einmal verändern können.
April 24, 2008
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nomadyss |
Satire |
Hillary Clinton, Obama, Satire, USA, Vorwahlen |
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Ich gebe es zu, ich bin schuld.
Ich habe für das Volksbegehren unterschrieben.
Aber nur, um dann mit NEIN stimmen zu können. Man konnte ja nicht hingehen und GEGEN das Volksbegehren stimmen. Die Jungs von der Bürgerinitiative staunten jedenfalls nicht schlecht, als ich mit “Startbahn zu Haschischplantagen”-Aufkleber an ihren Stand kam und für das Volksbegehren unterschrieb.
Der Herr Mehdorn traut ja seiner eigenen Firma, deren Aufgabe es ist, jemanden von A nach B zu bringen, eben dies nicht zu. Und das will was heißen. Er behauptet, man brauche Tempelhof. Wo doch nahezu jedes von Tempelhof startende Flugzeug eine direkte Konkurrenz zur Bahn ist. Wie soll man dieses Verhalten irgendjemandem erklären können? Mehdorn wird wohl mal versucht haben, mit der Bahn zu fahren. Alleine die Fahrt aus einer Stadt mit ICE-Bahnhof in eine andere Stadt mit ICE-Bahnhof bietet ja schon das Abenteuer, das günstigste Ticket zu finden. Ist die BahnCard 25 freitags günstiger als das DauerSpezial, wenn die Rückfahrt innerhalb der nächsten 137 Stunden erfolgt und man ein nichteheliches Kind und einen Hund dabei hat? Hat er wohl auch nicht geschafft und sich gesagt: lieber flieg ich. Sollen die Dummen Bahn fahren.
Na dann: Soll er doch fliegen!
Wo Schönefeld so genial an den Berliner Nahverkehr angebunden ist. Davon können andere hauptstädtische Flughäfen nur träumen. Versuchen Sie mal, für 3,50 € vom Charles-de-Gaulle wegzukommen! Dafür kriegen Sie in Heathrow nicht mal Ihr Gepäck wieder. Na gut, das kriegen Sie da sowieso nicht mehr wieder.
Was sind denn die Argumente der Flughafen-Befürworter?
Berlin würde jedes Jahr viele Millionen Euro, einen unschätzbaren Standortvorteil, viele Arbeitsplätze und ein Wahrzeichen verlieren. Das grenzt an Volksverdummung. Leute, setzt Euch in die letzten von Tempelhof gehenden Flieger und verschwindet mitsamt dem Flughafen. Nehmt ihn mit, wo immer ihr hinfliegt. Wir wollen und wir brauchen ihn nicht. Genausowenig wie Euch, die Ihr mit Sicherheit nicht in der Einflugschneise eines innerstädtischen Flughafens wohnt.
WEG MIT TEMPELHOF!
(Und Neukölln könnt Ihr auch gleich mitnehmen.)
April 19, 2008
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nomadyss |
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