Verfasst von nomadyss am 11. März 2008
In die Tarifverhandlungen der Katholischen Kirche ist Bewegung gekommen:
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, bot erstmals an, das Zölibat aufzuheben. Dieses sei theologisch nicht unbedingt notwendig.
Die Gewerkschaft der Priester reagierte positiv, damit sei endlich ein konkretes Angebot auf dem Tisch. Die Priester bestehen aber weiterhin auf ihrer Forderung, den Einsatz von Messdienerinnen zuzulassen.
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Verfasst von nomadyss am 11. März 2008
Nicht nur parteiintern, auch im Internet formiert sich der Widerstand gegen Kurt Beck.
Die äußerst erfolgreiche StudiVZ-Gruppe „Becks ist kein Bier“ wurde gestern aufgrund einer Millionenspende aus SPD-nahen Kreisen in „Beck wird kein Kanzler“ umbenannt. Nachdem die Namensänderung bekannt wurde verdoppelte sich die Zahl der Mitglieder binnen Stunden von 5.800 auf 12.000.
Dazu Rade Berger, Gründer der Gruppe: „Wow, ich hätte nie für möglich gehalten, dass die SPD mehr als eine Brauerei zahlt.“ Er wolle jetzt zahlreiche ähnliche Gruppen gründen, „Web 2.0 muss sich endlich auch finanziell lohnen!“
Der ungenannt bleiben wollende Spender, von dem nur bekannt ist, dass er ein Mitgliedsbuch der SPD besitzt, ließ derweil verlauten, auf diese Weise könne er das Angenehme mit dem Positiven verbinden. „In Liechtenstein war das Geld einfach nicht mehr sicher.“
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Verfasst von nomadyss am 11. März 2008
Der Einsatz der Wahlautomaten, die schon George W. Bush zum Präsidenten machten, hat sich nun auch für die russische Staatspartei „Eineiiges Russland“ gelohnt: Dmitri Medwedew, Wunschkandidat von Noch-Präsident Putin, hat das angepeilte Ergebnis erreicht. Putin zeigte sich sehr zufrieden mit der Technik: „Wenn man erst einmal das Ergebnis eingegeben hat ist die Maschine unbestechlich.“
Nach zahlreichen Anschuldigungen, die Wahlen seien unfair gewesen, erklärte Putin in einer Pressekonferenz, dass man sich sehr wohl für einen Kandidaten der Opposition hätte entscheiden können. Man habe dazu nur seine Adresse angeben und ein zusätzliches Kreuz beim Punkt „Datenschutzerklärung: Mir ist bekannt, dass der NKWD meine Daten nicht an Dritte weitergibt“ machen müssen.
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