Heimwärts heimwärts
Geschrieben bei Vater auf dem Sofa, getippt auf dieser gar schröcklichen Tastatur des Eee, mir selbst geschickt über das WLAN des Nachbarn. Tausendmal geändert, gekürzt und dann. Abgeschickt.
Angenommen, gedruckt.
Was für ein Gefühlt, wenn der eigene Name dort vor einem steht.
Jetzt sitzt Vater auf ebendiesem Sofa und liest. Der Text kehrt heim.
Mir bringt das außer der Ehre 40 Euronen. Damit zahlt ein klassisches Printmedium doppelt so viel wie Germanblogs in besseren Tagen gezahlt hätte wenn sie gezahlt hätten; und das, obwohl ich alle Rechte behalte.
Nur muss man ein paar Leute von seinen Texten überzeugen, eine eingebaute Qualitätskontrolle sozusagen für die Printmedien. Wär für einige (und insbesondere Pro-) Blogger auch zu empfehlen: da wird gebloggt, was das Zeug hält. Und wer will es ihnen verdenken, wenn nach Quantität gezahlt wird. Was dann dabei heraus kommt lässt sich gerade wunderschön auf Germanblogs beobachten. Da werden den Leuten für Geld, das gerade einmal zum Bezahlen der Tinte reicht, die Rechte abgekauft. Da würde ich meine guten Texte auch nicht für geben, dafür kriegen sie nur die schlechten. Schöne neue Welt.