kaffeeweiBer

Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Archiv für November 2008

Neuer Trainer in Rostock

Verfasst von nomadyss am 20. November 2008

Eilts? Ja, sehr!

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FC Hansa Rostock beantragt Milliardenhilfen

Verfasst von nomadyss am 19. November 2008

Nachdem sämtliche deutsche Firmen, deren Chefs mehr als 1 Mio Euro im Jahr verdienen, einen Bettelbrief zur Aufstockung der Managergehälter beim Finanzminister eingereicht haben, hat nun das erste wirklich bedürftige Unternehmen diesen Schritt gewagt.

Der Fußballverein Hansa Rostock befindet sich aufgrund der Finanzmarktkrise derzeit in freiem Fall. Seit Wochen konnte kein Spiel mehr gewonnen werden. Das Dax-Schwergewicht Rostock verlor alleine am Montag wieder 6,0 % und zog damit den gesamten Index tief ins Minus.
Dabei kann Von „Schwergewicht“ nach den Verlusten der letzten Zeit eigentlich keine Rede mehr sein. Insbesondere seit Frank Pagelsdorf von Bord ist ist Rostock eher ein Leichtgewicht.

Die zusätzlichen Milliarden, die man sich von der Bundesregierung erhofft, sollen dazu dienen, für Vorstand und Spieler im Vereinshaus einen Herrenruheraum mit Himmelbetten einzurichten. So will man den Abstieg in die dritte Liga einfach verschlafen. Man hofft darauf, dass irgendwann ein Prinz kommt und den Küstenkickern kräftig in den Arsch tritt, äh, die Füße küsst.

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Zwangsvereinigung, äh, Koalition mit der KPD, äh, Linkspartei

Verfasst von nomadyss am 19. November 2008

Mit der Gefangennahme, äh, dem Parteiausschlussverfahren gegen die feindlichen Elemente, äh, die Abweichler in den eigenen Reihen bereitet sich die hessische SPD auf die Fusion, äh, Koalition mit der KPD, äh, Linkspartei vor. Dieses Mal wird mit einer Zustimmung von 99,8% gerechnet.

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Hymne zur Einführung des Fachanwalts für Agrarrecht

Verfasst von nomadyss am 15. November 2008

Wenn der Bauer sich den Landgeist in den Rachen gießt
den Hirsch, den rolligen Hund, und seine Frau erschießt

wenn man den Wein mit Frostschutzmittel streckt
dass die halbe Welt verreckt

wenn der Mais genmanipuliert
dass den Grünen das Blut gefriert

wenn die Schweinemastanlage zum Himmel stinkt
Bauer Johann schnell noch einen trinkt
bevor er den Häcksler erklimmt
seinem Knecht das Leben nimmt
weil der auf Bauers Tochter scharf
und das nur Bauer Johann selber darf

Wenn Europa seine Subventionen über dem Hof ausgießt
das Geld in Bauers neuen Mercedes fließt

Wenn der Herbstwind die Pestizide über die Gurken weht
das Gurkenglas trotzdem im Bio-Regal steht

wenn der Staatsanwalt seine krumme Nase in die Bücher steckt
Akten beschlagnahmt und alles entdeckt

dann singt der Bauer laut „Hurra“
der Fachanwalt für Agrarrecht ist da!

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Schneller, höher, pleiter

Verfasst von nomadyss am 12. November 2008

Nachdem chinesischer Reis jahrelang die Wirtschaftsschlagzeilen beherrschte hat die Finanzkrise die Augen der Welt auf andere Schauplätze gelenkt. Soso, New York steht also auch noch. Hatte man ja seit den Anschlägen nichts mehr von gehört.
Die Chinesen indessen hat das aktuelle Desinteresse in eine Schockstarre versetzt.

Doch jetzt holen sie zum Gegenschlag aus. Ihrer Wachstumspolitik folgend planen sie, die Finanzkrise nicht nur ein-, sondern gar zu überholen.
Wie SPON berichtet, werden gerade die für die Finanzkrise verantwortlichen Banker reihenweise abgeworben, um den mit 200 Milliarden Dollar ausgestatteten chinesischen Staatsfonds CIC in einer galaxieweit beispiellosen Kampagne in den Ruin zu treiben.

Den Bankern selbst brauche man keine Auflagen zu machen, sie seien perfekt ausgebildet und sollen einfach nur das tun, was sie am besten können, das aber mit vollem Einsatz.

Und das schöne daran ist, dank der weltweit verlustierenden KfW können die Deutschen auch an dieser Pleite teilhaben, wenn sie es nur wieder rechtzeitig schaffen, die Milliardenspritze zu setzen kurz bevor ganz Asien mit einem riesigen Knall zerplatzt. Die davon ausgelöste Flutwelle spült übrigens die Niederlande weg, aber das ist eine andere Geschichte.

(Ach, Nordkorea braucht dann die Grenze zu Südkorea auch nicht mehr zu schließen…)

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Deutsche Terroristen immer unberechenbarer

Verfasst von nomadyss am 7. November 2008

20 Jahre nach dem Ende der RAF macht sich wieder Angst in deutschen Wohnzimmern breit. Als größtes Schreckgespenst gleich nach den radikalislamischen Attentätern kristallisiert sich zunehmend die hessische SPD heraus.

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Feindliche Übernahme gescheitert

Verfasst von nomadyss am 7. November 2008

Nach dem Wahlsieg von Barack Obama kündigte Nordkoreas Staatschef Kim Jong Is Ill an, wieder öfter im eigenen Land präsent zu sein. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit mehr als einem Jahr trug er einen Nylonstrumpf über dem Kopf und gab an, ein paar Monate unter dem Namen John McCain in Amerika verbracht zu haben.

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Entlaubt

Verfasst von nomadyss am 4. November 2008

Von der Blogroll gestrichen
als sei ich verblichen
ich bin, ich gebe zu, völlig entsetzt
meine Eitelkeit spielt tödlich verletzt
was hab ich getan, dass er mich entlaubt
meiner guten Laune beraubt
war ich zu lau oder zu radikal
peripherieren ihn meine Themen nur tangential
hat sich gar jemand über mich empört
dass man sich gegen mich verschwört
muss man denn dauernd bei andern kommentieren
Honig um die Mäulchen schmieren
ihr wisst es doch, das kann ich nicht
hier brennt nur ein kleines Bloggerlicht
zum Kommentieren bin ich zu faul
obendrein ein Lästermaul
und was der eine ganz konkret
jener welcher um den es geht
da dichtet fast jeden Tag
ist so gut, dass ich’s nicht kommentieren mag
ihm gelingt, mit wenigen Worten alles zu sagen
zu jubeln, sich zu wundern, zu klagen, zu fragen
da kann ich nur staunen, da kann ich nur schweigen
zu ehrfürchtig, meinen Respekt zu zeigen

Tja nomadyss, das ist dann mal Pech
die Kaffeeweiber, die sind jetzt wech.

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Herbst

Verfasst von nomadyss am 4. November 2008

Ich habe Bücher nummeriert
CDs nach irgendwas sortiert
Listen mit geilen Songs gemacht
So saß ich Nacht für Nacht

Gerechtigkeit der ganzen Welt
Lyrik auf den Kopf gestellt
Meine Farben waren fast: schwarz-rot
Dieses Ich ist lange tot

Habe mich tausendfach neu erfunden
Eine Frau zwei Kinder mir gebar:
Neues Leben ward entbunden

Hoffend nun, die Kinder machen ihre Träume wahr
zuviel Bier heilt keine Wunden
die Revolution verschiebt sich Jahr um Jahr

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