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Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Kindergeschichten

Verfasst von nomadyss am 6. Februar 2009

Was ist schlimmer, als ein Buch über Lauras Stern? Richtig, ein Film über Lauras Stern. Zusammen mit dem Regenbogenfisch, mit Conny mit der Seife im Haar und einigen weiteren angeblich pädagogisch wertvollen Kindergeschichten wird den Eltern vorgegaukelt, die Kinder gingen nach dieser Geschichte gerne zum Zahnarzt oder wüssten, was Armut bedeutet. Alle Probleme der Welt werden von diesen Mädchen (Fischen, Elefanten…) mit ach so verständnisvollen und nie schlecht gelaunten Eltern (Freunden…) auf einfachste Art und Weise gelöst. Es ist widerlich. Wie eine süße eklige Grütze legen sich die Dialoge über die eigenen Gedanken und rufen eine unglaubliche Aggressivität hervor (weitere Nebenwirkung: der Autor produziert grammatisch unkorrekte Sätze). Man möchte immer nur reinschlagen.

5 Antworten zu “Kindergeschichten”

  1. hape42 sagte

    Ich weiss sehr genau, wovon Du da schreibts.
    mein Sohn ist 6 Jahre alt….

  2. Stäff sagte

    ich musste mich bei meiner letzten zapp-runde, bei der ich im kika gelandet bin auch entsetzt abwenden.
    so richtige heile welt scheiße.
    aber arbeitslose väter und tablettensüchtige mütter wären wohl nicht so verkaufsfördernd.
    dann also kinder, die der oma ihren funkelstern zeigen, und omas, die wieder kinder werden, aber mit nem blinzeln

  3. Stäff sagte

    Meiner höchstselbsten Erfahrung nach ist mein persönlicher Brechreizfaktor meist umgekehrt proportional zum Erfolgsfaktor.
    Lauras Dschungelcamp wie’s bei Big Brother singt und lacht…
    (Nich, dat mir beim [pseudo]intellektuellen ZDF-Nachtstudio auch manchmal dat Jrüne hochkommen würde.)

  4. nomadyss sagte

    Volksdümmliche Musik.
    Kastelruter Spatzen.
    Fratzen
    Fratzen
    Atzen
    Atzen

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