Wir meinen, dass es eine nette Geste wäre, einfach mal die Klappe zu halten, wenn man keine Ahnung hat.
Archiv für 18. September 2011
Wie steht die F.D.P. zur Regierungsbeteiligung?
Geschrieben von nomadyss - 18. September 2011
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Ü wie Überholverbot
Geschrieben von nomadyss - 18. September 2011
In der Schule sangen wir das lateinische Alphabet auf “Morgen kommt der Weihnachtsmann”, das russische auf die Melodie zu “Ein Männlein steht im Walde”, das griechische Alphabet wurde in Mathe gebraucht (Warum können Piraten nicht im Kreis fahren? – Weil sie Pi raten!), beim englischen vergaßen wir regelmäßig, wie man das Y ausspricht.
Später lernten wir, unsere Namen zu buchstabieren, indem wir urdeutsche Vornamen und andere mehr oder weniger schöne Wörter in schneller Abfolge aneinanderreihten.
Nordpol, Otto, Martha, Anton, Dora, Ypsilon, Siegfried, Siegfried.
Manche konnten morsen, andere lernten Steno und sogar Steno-Steno. Endlich konnte man schneller schreiben als denken.
Neuerdings gibt es sogar ein Alpabet für diejenigen, die überhaupt nicht mehr denken können
o:D
Und dann wurde das Kind eingeschult.
Und man beginnt, in Urlauten zu reden. Zu brummen, zu grunzen, zu lallen. So muss Sprache begonnen haben. llllllllllllllll. zzzzzzzzzzzz. nnnnnnnnnnnnn. mmmmmmmmmmmmmmmmm! Man versucht, stockbesoffen das Wort Löffel zu sagen, kommt aber über den ersten Buchstaben nicht hinaus.
Man liest die Anlauttabelle vor und stellt fest, dass selbst Selbstlaute nicht mehr das sind, was sie mal waren. Als wenn O wie Ofen und O wie Otter zwei verschiedene Buchstaben wären. O wie oder oder U wie Uhr und u wie und und U wie Unterhemd. Das wird tatsächlich unterschieden.
Mein absolutes Lieblingstierchen kommt aber beim Ü. Ü wie Übermut oder Ü wie Übel wie der Ö wie Österreicher sagt. Alles viel zu kurz für unsere Kinderchens. Die buchstabieren nämlich Ü wie Überholverbot. Tja, die Lernen fürs L wie Leben in der Sch wie Schule.
Für einige Problemkieze wurde in Berlin sogar kürzlich eine Spezial-Anlauttabelle herausgegeben, damit die Kinder sich auf dem Schulhof verständigen können und einen Grundwortschatz mit den wichtigsten deutschen Wörtern besitzen, mit dem sie auf jede Lebenssituation vorbereitet sind:
A wie Arbeitsamt
B wie Brandbeschleuniger
C wie Computer
D wie Dosenbier
E wie Ekelfleisch
F wie Facebook
G wie Gefängnis
H wie Heroin
I wie Internet
J wie Jappy
K wie krass
L wie Legastenie
M wie Messer
N wie nein
O wie Opfa
P wie Piratenpartei
Q wie quälen
R wie rülpsen
S wie Sozialarbeiter
T wie Titten
U wie urgeil
V wie verminderte Schuldfähigkeit
W wie würgen
X wie nix verstehen
Y wie Yuppie
Z wie Zahltag
Ä wie ätzend
Ö wie Ölpest
Ü wie Übergewicht
Ei wie iPhone
Ai wie Aids
Au wie Auto
Eu wie Euro
Sch wie Schulden
Sp wie Spickzettel
St wie stockbesoffen
Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es wieder heißt:
Buschkowski for President!
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