kaffeeweiBer

Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Heimwärts heimwärts

Posted by nomadyss - 11. Mai 2008

Geschrieben bei Vater auf dem Sofa, getippt auf dieser gar schröcklichen Tastatur des Eee, mir selbst geschickt über das WLAN des Nachbarn. Tausendmal geändert, gekürzt und dann. Abgeschickt.
Angenommen, gedruckt.
Was für ein Gefühlt, wenn der eigene Name dort vor einem steht.
Jetzt sitzt Vater auf ebendiesem Sofa und liest. Der Text kehrt heim.

Mir bringt das außer der Ehre 40 Euronen. Damit zahlt ein klassisches Printmedium doppelt so viel wie Germanblogs in besseren Tagen gezahlt hätte wenn sie gezahlt hätten; und das, obwohl ich alle Rechte behalte.
Nur muss man ein paar Leute von seinen Texten überzeugen, eine eingebaute Qualitätskontrolle sozusagen für die Printmedien. Wär für einige (und insbesondere Pro-) Blogger auch zu empfehlen: da wird gebloggt, was das Zeug hält. Und wer will es ihnen verdenken, wenn nach Quantität gezahlt wird. Was dann dabei heraus kommt lässt sich gerade wunderschön auf Germanblogs beobachten. Da werden den Leuten für Geld, das gerade einmal zum Bezahlen der Tinte reicht, die Rechte abgekauft. Da würde ich meine guten Texte auch nicht für geben, dafür kriegen sie nur die schlechten. Schöne neue Welt.

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3 Antworten to “Heimwärts heimwärts”

  1. Auf GB wird doch nicht mehr gebloggt. Jedenfalls, wenn man Bloggen so versteht, dass man eine subjektive Meinung kund tut. Und dazu auch noch schreiben kann …

  2. Unter 95 Euro für einen 400-Wörter-Text geht bei mir gar nix mehr. Ich hab´s mal durchgerechnet. Alles andere macht keinen Sinn für mich. Schließlich kann ich jede Minute meines Lebens nur einmal verkaufen. Konsequenterweise bekommt sie daher nur noch der Meistbietende…

  3. nomadyss said

    @Kolumnistenschwein: Aber irgendeinen Namen muss das Kind doch haben. Zumal sie weiter schreiben und auch Kommentare kriegen. Dass in Kategorien, die mit Denken zu tun haben (Bildung, Satire…) seit unserem Abgang Schweigen herrscht erklärt einiges.
    @Dieter: 40 € für 203 Wörter. Kommt doch fast hin. Zumal ich den Text sowieso geschrieben und ihn inzwischen auch hier veröffentlicht habe.

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