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Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Auf der Schlachtbank

Posted by nomadyss - 9. Oktober 2008

Neulich nachts, da träumt ich schwer
die Bank, die Sau, die gäbs nicht mehr
geschlachtet von ihr eigen Kind
Lief die Straße rauf geschwind

Wo gestern noch die Bank tresort
hat man schon ein fettes Loch gebohrt
überm Grill dreht sich das angestochne Schwein
kann das mein Girokonto sein?

dicke Männer stehn reihum
blicken triefend, schwätzen dumm
keiner wills gewesen sein
das fette aufgeblasne Schwein

hol mir mein Geld bevor’s nichts wert
neuer Kühlschrank, neuer Herd
ne Solaranlage auf das Dach
und der Bildschirm wird jetzt flach

ne nackte Dame auf dem Tisch
ein Kasten Bier, es riecht nach Fisch:
geht die Finanzwelt unter
ich hol mir trotzdem einen runter


Mein Dank gilt dem Kolumnistenschwein:
Die Moritat vom erschlafften Sparstrumpf

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Eine Antwort to “Auf der Schlachtbank”

  1. Paul Laub said

    Das Schwein ist tot! Wir teiln uns die Gedärme.
    Und hängen sie zu Hause in den Schrank.
    Der Herbstwind bläst des Torsos faule Wärme
    quer durch die Stadt. Es stinkt! Man zankt
    und man krakeelt – das Großbankdeutschland wankt.

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