kaffeeweiBer

Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Archive for Januar 2009

Kurze Werbeunterbrechung

Posted by nomadyss - 29. Januar 2009

Geht Ihnen das auch so?

Schlechte Laune, kalter Kaffee
und morgens Gedränge in der Bahn

Endlich gibt es die Lösung:

Nimm 8 x 4
und das Abteil gehört Dir!

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An- und Verkauf

Posted by nomadyss - 27. Januar 2009

Medientechnik vor sale

Medientechnik vor sale



„… und suchem deutschbessere Werbemitarbeiters wie jetzt“

Angebote bitte an: www.m-medientechnik.de

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SPD eröffnet Bundestagswahlkampf

Posted by nomadyss - 26. Januar 2009

Torsten Schäfer-Gümbel fordert:

Abwrackprämie für Ministerpräsidenten. Kurz nach dem Achtungserfolg in Hessen (es konnte ein zweistelliges Ergebnis erzielt werden) geht die SPD mit der Forderung nach einer Abwrackprämie für Ministerpräsidenten in den Bundestagswahlkampf. Demnach soll man für abgegebene Ministerpräsidenten, die länger als fünf Jahre im Amt sind und mehr als 120 g Unsinn/Tag ausstoßen, eine Prämie in noch ungenannter Höhe erhalten.

Ausgenommen hiervon sollen zunächst nur die Entwicklungsländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg und Bremen-Vegesack sein sowie der durch die Verordnung zum Erhalt seltsamer Arten geschützte Kurt Beck.

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Im Namen des wohlhabenden Teils des Volkes

Posted by nomadyss - 26. Januar 2009

Die Anwälte von Ex-Klauschef Post Zumwinkel haben mit dem Gericht ausgestraft, dass er nach Handelsgesetzbuch verurteilt wird. Das nun fällige Zahlgeld (9,80 €) hat Herr Zumgericht gleich im Winkel bar gebußt. Nach dem Urteil zeigte sich Herr Zumtrüb zutiefst bewinkelt: „Nie wieder“, ließ er ausgehen, „nie wieder werde ich eine solche Dummheit berichten.“ Auf die Frage, ob er denn jetzt immer brav keine Zahlen steuern wolle sicherte er nur.

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Adolf-Merckle-Figuren im Angebot

Posted by nomadyss - 20. Januar 2009

Für alle Freunde der Modelleisenbahn hat Märklin diese neue sehr realistische zweiteilige Figur im Angebot:

zweiteilige Adolf-Merckle-Figur

zweiteilige Adolf-Merckle-Figur

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basicselling.de

Posted by nomadyss - 20. Januar 2009

10 Rem Programm zum einfach denken
20 rob$=“Ich bin Robert“
30 print rob$
40 print „Ich bin zu toll, zu bekannt, zu verkaufen“
50 preis=preis+1
60 if preis= 46902 then end
70 goto 50
80 if schleife=error then sum$=“Das war aber einfach“
85 REM Das ist Basic
90 end

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Carnival

Posted by nomadyss - 17. Januar 2009

Wohin die Fehlentwicklung in der Evolution des Menschen führt sieht man am Kölner an sich.
Neben seiner Begeisterung für Karneval hat er auch einige andere Eigenarten entwickelt, deren Ursache in der mangelnden Durchmischung mit fremdem Blut liegen muss. Alles, was nicht aus Köln kommt, kommt für den gemeinen Kölner als Partner nicht in Frage.
Dass ganz Köln noch nicht mit weithin sichtbaren Erbgutschäden herumläuft liegt einzig und allein an der gelegentlichen Vereinnahmung umliegender Dörfer.
Aus der Abneigung gegen Nicht-Kölner, sagen wir mal gegen die Düsseldorfer, ist über die Jahrmillionen ein regelrechter Hass geworden. So ist man auf die seltsame Idee gekommen, aus berechtigter Abneigung gegen Altbier eine eigene Kreation namens Kölsch zu entwickeln. Doch genauso wie das Alt muss auch das Kölsch aus möglichst kleinen Gläsern getrunken werden, weil es spätestens nach dem dritten Schluck schal schmeckt.
Das und der Hang zu nostalgischen Dingen, die einst von Kölns Größe zeugten, machen nun im Gegenzug den Kölner für den Rest des Landes unbegattbar. Wer will schon einem Menschen zu nahe kommen, der nach 300 Jahren Kölnisch Wasser 4711 riecht? Liebe Kölner, heutzutage erwacht man damit nicht mehr aus einer Ohnmacht, sondern man fällt in eine solche!
Oder der in Vereinen Geld sammelt, um den Rückkauf des tatsächlich so genannten „verlorenen Sohns“ zu ermöglichen? Der einem Karnevalsklub gleichende Kölner FC wird von den possierlichen Einheimischen abgöttisch geliebt. Es muss davon ausgegangen werden, dass, sobald Podolski seine erste Trainingsrunde dreht, die ganze Stadt im für sie typischen Größenwahn durchdreht und sofort T-shirts mit der Aufschrift „Champions League – Sieger 2010“ drucken lässt. Und das schlimme daran: die Leute glauben das.
Eine weitere Besonderheit des Kölners ist sein Hang, Straßen bevorzugt unter Gebäuden hindurch zu bauen. Mitten durchs Maritim Hotel führt eine Straße; die Domplatte mit dem Dom obendrauf darf immerhin als schönste Brücke Deutschlands gelten.
Um sich ganz wie ein Weltstädter fühlen zu können, hat der Kölner auch einen hochentwickelten Nahverkehr, in dem sowohl Straßenbahn als auch U-Bahn einen wichtigen Platz einnehmen.

Das muss erst mal sacken.

Klingt doch gut, oder?

Straßenbahn und U-Bahn.

Muahhhhrhahahaaaaaaaaaahahhahhha.

Einzig und alleine Kölner finden es nicht komisch, dass zwei klapprige Wagen U-Bahn UND Straßenbahn gleichzeitig sind. Auf allen Plänen und Schildern ist von Straßenbahn die Rede, solange der Zug überirdisch fährt. Kaum verschwindet er unter der Erde wird nur noch von U-Bahn gesprochen. Das nenne ich ja mal eine tolle Erfindung.
Überhaupt scheint der Kölner sehr eigene Vorstellungen von geregeltem Verkehr zu haben. Der Kölner Bürgermeister hat als eine der ersten Amtshandlungen ein paar Blitzgeräte abgebaut und versprochen, dass nicht mehr gegen illegale Autorennen vorgegangen wird.
Der sehr obrigkeitshörige Kölner nimmt sich das natürlich zu Herzen. Gerade die Taxifahrer empfinden es als ihre Aufgabe, diese Kölner Eigenart den Fahrgästen nahezubringen. Auf meinen Einwand, dass ich es nicht eilig hätte, verringerte der Chauffeur die Geschwindigkeit auf 90 km/h. Jeder Kölner, den ich darauf ansprach, versicherte mir, dass dies normal sei.
Na, das nächste Mal fahre ich lieber wieder U- Straßen Bus.

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Kaffeekränzchen #5

Posted by nomadyss - 13. Januar 2009

Heute ein paar einfache Fragen:

Ist es eigentlich gesünder, Weintrauben zu essen oder sie nicht zu essen?

Kriegt man den Friedens-, Physik- und den alternativen Nobelpreis gleichzeitig, wenn man es schafft, an den israelisch-palästinensischen Grenzen Kraftwerke zu bauen, die Energie aus Hass gewinnen?

Alternativer Vorschlag zur Lösung des Problems: große Mauer um Palästisrael bauen, das Gebiet fluten und in 5 Jahren nachschauen, ob noch jemand lebt.

Entspricht es der Quadratur des Kreises, wenn man es schafft, für Erpressung belohnt zu werden? Dann verdienen die Kapitalanleger der HSH Nordbank einen Preis. Auch wenn sie ihn gar nicht nötig haben.

Kann es Umstände geben, unter denen es wichtiger sein kann, ein neues Auto zu kaufen, als seinem Kind eine gute Schulbildung angedeihen zu lassen?

Liebe deutsche Firmenchefs: Was halten Sie von einer 150%igen Gehaltssteigerung?

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Asus Eee PC weiß in schwarz

Posted by nomadyss - 9. Januar 2009

Nachdem ich in der letzten Woche Probleme mit der Lautstärke, nee, mit der Leisestärke des Kleinen hatte (in der Maximallautstärke musste man seinen Kopf auf die Tastatur legen, um überhaupt irgendwas zu hören), ist nun sämtliche Farbe des Easy-mode-desktop ausgegangen. Nur die Taskleiste war noch zu sehen.

Das Lautstärkenproblem klärte sich recht schnell nach Blick in die einschlägigen Foren: Neben der Amarok- und der Systemlautstärke gibt es noch einen weiteren versteckten Lautstärkeregler, der sich anscheinend gelegentlich selbständig macht und die Reise nach unten antritt. Er steckt unter „kmix“ und nennt sich „PCM“. Very tricky.

Doch wie überrede ich den schwarzen Schirm wieder zur Mitarbeit?

Zumal er in Kombination mit einem Startproblem auftrat: der Systemstart umging die Anmeldedialogbox, was mir aus Sicherheitsaspekten doch sehr grenzwertig vorkam.
Die letzte systemrelevante Tätigkeit, die ich dem Gerät abverlangt hatte, war die Softwareaktualisierung über die eingebaute Softwareverwaltung. In der Hoffnung, durch ein Update die Lautstärkeregler zu beruhigen und das vertikale Scrollen per Touchscreen dauerhaft zu ermöglichen (ein Problem, das seit Anbeginn auftritt), hatte ich verschiedene Updates gezogen. Offenbar missglückte diese Aktion gründlich.

Immerhin funktionierte die Konsole und über diesen Weg erreichte ich auch die Programme. „Easy mode“ ist aber was anderes.
Da ich für den Hausgebrauch mit Linux klarkomme, mich aber nicht zum Administrator berufen fühle und daher auch keine Friemelei an Systemdateien vorhatte, stand „Zurück auf Anfang“ auf der Tagesordnung. Also schnell alle Daten gesichert und ab die Post. Das mitgelieferte Handbuch ist in dieser Hinsicht aber ziemlich lausig. Die beschriebenen Methoden sind nicht genau dokumentiert und helfen Leuten, die eh schon wissen, wie es geht. Also trial and error.

Im 4. Anlauf hatte ich es endlich geschafft, F9 zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Der Rest war dann ganz einfach. Dann die Softwareaktualisierung wieder angeschmissen und alles, was brauchbar erschien, installiert. DVB-T, Picasa und ein paar andere neue Programme habe ich aus Platzgründen schon weggelassen. Trotzdem waren am Ende von den 1,3 GB nur noch runde 0,9 GB frei.
Die Hälfte der Programme kommuniziert dafür neuerdings auf Englisch mit mir.
Aber sonst scheint alles zu laufen.

Und die Moral von der Geschicht:
willst Du ein sicheres System: mach Deine Updates.
Willst Du ein stabiles System: never change a running system!

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Gedanken zum Freitod eines Unternehmers

Posted by nomadyss - 6. Januar 2009

Er hat Zug bekommen
das hat ihm das Leben genommen
Da gibt’s doch nichts von Ratiopharm?
Gute Besserung. Gute Reise.


Dieser Eintrag ist taktlos.
Ich denke trotzdem: Satire darf das.


Ich hatte nichts gegen Herrn Merckle. Sein Tod berührt mich ebenso wenig wie der tägliche Tod Millionen anderer Menschen. Er konnte sich wenigstens aussuchen, wann sein Leben zu Ende war.
Die Umstände, die zu seinem Tode führten, finde ich dagegen bedenklich.
Der Zugfahrer und Merckles Familie sind Leidtragende von einem, der so viel Geld übrig hatte, dass er Unsummen verzocken konnte. Hatte er etwa Probleme, als er sein Geld mehrte? Er hat selbst fleißig mit an dem Rad gedreht, das ihn nun überrollt hat. Er selbst sprach von einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag, die Gerüchteküche spricht von bis zu 1 Milliarde Euro. Weg das Geld.
So viel Geld muss man erst mal ÜBRIG haben. Was sollen denn all die vielen Millionen Menschen auf der Welt, denen es an jedem Cent FEHLT machen? Die haben WIRKLICH Geldsorgen. Sollen die sich etwa auch alle umbringen?
Herr Merckle, falls Sie im Off das hier lesen: das war Jammern auf hohem Niveu, das war Sterben auf hohem Niveau. Wenn ich so viel Geld hätte, wie Sie zweifelsohne selbst nach dem Zocken noch hatten, wäre ich verdammt glücklich.
So.
Jetzt habe ich es den Reichen dieser Welt aber mächtig gezeigt.
Ach, ein Spruch muss noch:
Kein Geld alleine macht auch nicht glücklich.

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