kaffeeweiBer

Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Asus Eee PC weiß in schwarz

Posted by nomadyss - 9. Januar 2009

Nachdem ich in der letzten Woche Probleme mit der Lautstärke, nee, mit der Leisestärke des Kleinen hatte (in der Maximallautstärke musste man seinen Kopf auf die Tastatur legen, um überhaupt irgendwas zu hören), ist nun sämtliche Farbe des Easy-mode-desktop ausgegangen. Nur die Taskleiste war noch zu sehen.

Das Lautstärkenproblem klärte sich recht schnell nach Blick in die einschlägigen Foren: Neben der Amarok- und der Systemlautstärke gibt es noch einen weiteren versteckten Lautstärkeregler, der sich anscheinend gelegentlich selbständig macht und die Reise nach unten antritt. Er steckt unter „kmix“ und nennt sich „PCM“. Very tricky.

Doch wie überrede ich den schwarzen Schirm wieder zur Mitarbeit?

Zumal er in Kombination mit einem Startproblem auftrat: der Systemstart umging die Anmeldedialogbox, was mir aus Sicherheitsaspekten doch sehr grenzwertig vorkam.
Die letzte systemrelevante Tätigkeit, die ich dem Gerät abverlangt hatte, war die Softwareaktualisierung über die eingebaute Softwareverwaltung. In der Hoffnung, durch ein Update die Lautstärkeregler zu beruhigen und das vertikale Scrollen per Touchscreen dauerhaft zu ermöglichen (ein Problem, das seit Anbeginn auftritt), hatte ich verschiedene Updates gezogen. Offenbar missglückte diese Aktion gründlich.

Immerhin funktionierte die Konsole und über diesen Weg erreichte ich auch die Programme. „Easy mode“ ist aber was anderes.
Da ich für den Hausgebrauch mit Linux klarkomme, mich aber nicht zum Administrator berufen fühle und daher auch keine Friemelei an Systemdateien vorhatte, stand „Zurück auf Anfang“ auf der Tagesordnung. Also schnell alle Daten gesichert und ab die Post. Das mitgelieferte Handbuch ist in dieser Hinsicht aber ziemlich lausig. Die beschriebenen Methoden sind nicht genau dokumentiert und helfen Leuten, die eh schon wissen, wie es geht. Also trial and error.

Im 4. Anlauf hatte ich es endlich geschafft, F9 zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Der Rest war dann ganz einfach. Dann die Softwareaktualisierung wieder angeschmissen und alles, was brauchbar erschien, installiert. DVB-T, Picasa und ein paar andere neue Programme habe ich aus Platzgründen schon weggelassen. Trotzdem waren am Ende von den 1,3 GB nur noch runde 0,9 GB frei.
Die Hälfte der Programme kommuniziert dafür neuerdings auf Englisch mit mir.
Aber sonst scheint alles zu laufen.

Und die Moral von der Geschicht:
willst Du ein sicheres System: mach Deine Updates.
Willst Du ein stabiles System: never change a running system!

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