kaffeeweiBer

Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Was mich heute ein bisschen reicher machte (2)

Posted by nomadyss - 15. Juli 2015

1. Das Zeugnis von Sohnemann besteht nur aus Einsen und Zweien.

2. Etwas erfahrener im Umgang mit Favicons geworden.

Advertisements

Posted in Nicht kategorisiert | Leave a Comment »

Was mich heute ein bisschen reicher machte

Posted by nomadyss - 14. Juli 2015

Das waren gleich 2 Dinge.

Es gab ein bisschen Zuschuss zum Sommerurlaub.

Und ich bekam eine schlecht gelaunte E-Mail von meiner Ex-Frau und bin ruhig geblieben.

Posted in Nicht kategorisiert | Leave a Comment »

Wer unsere Gesetze macht

Posted by nomadyss - 14. April 2013

Leider keine Satire:

www.lobbyplag.eu

Posted in bad times, Das wahre Leben, Ick wer zun Kommunist, Schrott | Leave a Comment »

Urlaub 2013

Posted by nomadyss - 14. April 2013

Worüber ich beim Zeitungslesen in dieser Woche gestolpert bin:

Unterwegs ohne Auto

  • Unterwegs im Bus: www.busliniensuche.de: Vergleichsportal für Fernbusse
  • Unterwegs im fremden Auto: www.interrent.com: Billigportal von Europcar mit vorwiegend asiatischen Autos
  • Unterwegs in der Bahn: bis Ende 2014 sollen alle ICE-Züge mit W-LAN ausgerüstet sein. Preise sind noch nicht bekannt.

Unterwegs in Deutschland

  • Rügen: Im Sommer soll in Prora ein mehr als 1 km langer Baumwipfelpfad eröffnet werden, dessen Höhepunkt eine spektakuläre Aussichtsplattform in 82 m über dem Meeresspiegel ist und von dem man einen wunderbaren Ausblick über die Insel genießt.
  • Sächsische Schweiz: Die Erlebniswelt Steinreich ist ein neuer Märchen-Freizeitpark, der ausschließlich mit Naturmaterialien wie Sandstein, Holz und Lehm errichtet wurde
  • Prignitz: Wer sich im Storchendorf Rühstädt an den Störchen satt gesehen hat und nicht im Dorf speisen möchte kann der Elbe 16 km weiter bis nach Wittenberge folgen und dort z.B. im Kranhaus essen. Man kann auch die Schaubrauerei Alte Ölmühle aufsuchen und dort ein frisch gebrautes HerzBräu zu eher deftigen Gerichten genießen. Wem danach noch nach sportlichen Aktivitäten ist, der kann den Indoor-Kletterturm in der Alten Ölmühle besuchen.

Posted in Body and Soul, Urlaub | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Ruhe, bitte!

Posted by nomadyss - 14. April 2013

Die Erkenntnis trifft mich wie ein Blitz: dass meine Kollegin im Nebenzimmer so laut telefoniert, dass ich die Tür zumachen muss, um in Ruhe arbeiten zu können, liegt gar nicht an ihr sondern an mir. Denn Studien aus der Tinnitus-Forschung belegen: nur 30% des Lärms sind der tatsächlichen Lautstärke eines Geräusches zuzuschreiben. Der Rest ist meine Wahrnehmung.

Diese Erkenntnis im Kleinen lässt sich auch auf das große Ganze übertragen. Eine Stadt wie Berlin ist laut, aber im Vergleich zu Rom oder Bangkok herrscht hier traumhafte Stille. Es scheint an der Einstellung zu liegen, in welchem Zusammenhang Geräusche als störend empfunden werden.

Wer es mitten im Trubel der Touristenmassen wirklich leise haben will kann im Inneren des Brandenburger Tores den „Raum der Stille“ besuchen. Nach zwei Türen als Schallschleuse ist man in einer anderen Welt, in einer gedämpften Welt.

Unter www.leises.berlin.de hat die Senatsverwaltung Vorschläge zur Beruhigung der Stadt gesammelt. An einem der lautesten Plätze in Berlin, dem Nauener Platz im Wedding, versucht man, den Großstadtwahnsinn mit Naturgeräuschen auszugleichen: wer auf einer Bank einen Knopf drückt bekommt Vogelgezwitscher zu hören.

Für noch mehr Naturgeräusche empfehle ich die wunderbare Seite www.wildsanctuary.com. Schließt die Fenster, die Türen und die Augen, öffnet die Ohren und die Herzen, dreht die Lautstärke auf und lehnt euch zurück. So schön kann Lärm sein.

Posted in Berlin, Das wahre Leben | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Neue Weisheit

Posted by nomadyss - 18. Februar 2012

Ach, die wenigen Unbescholtenen
die nie Politiker werden wollten
Weshalb ich sie so liebe?
Nur sie sind keine Diebe!

Posted in bad times, Berlin, Das wahre Leben, Ick wer zun Kommunist | Verschlagwortet mit: | Leave a Comment »

Leif is Leif

Posted by nomadyss - 4. November 2011

Gestern nachmittag wurde ich unfreiwillig an ein altes deutsches Volkslied erinnert, das sich gefühlte zwei Jahre auf Platz 1 der deutschen Hitparade tummelte.

Ich war mit meinem Sohn beim Training, wir waren recht früh dran und hatten nach dem Umziehen noch viel Zeit. Die fertig umgezogenen Jungs nutzten die Zeit und spielten Fangen. Im Flur, im Foyer, Treppe rauf, Treppe runter. Wer sich nicht bei 3 auf dem Klo eingeschlossen hatte wurde umgerannt. Durch neu hinzukommende Jungs wurde das Ganze recht unübersichtlich und man begann, sich die Namen desjenigen, der grad dran war, zuzuschreien.
Es ging eine Weile hin und her, ich ignorierte den Krach weitestgehend. Bis mein Gehirn mir mitteilte, dass es soeben ein vertrautes Lied gehört hätte. Da waren die Jungen gerade dabei, sich zuzurufen: „Leif is, Leif is, Leif is, Leif…!“

Ob es den Jungs von Opus damals genauso ging? Sie hörten ihre Kinder kreischen und plötzlich sagte einer der Österreicher „Des is a guats Liadl!“

Ein anderes Lied aus den tiefsten Kellern des deutschen Liedgutes erreichte mich neulich bei einer Lesung in der Kulturspelunke Rumbalotte continua im Prenzlauer Berg. Jürgen Schneider las dort aus seinem Roman „RMX“, was man getrost als „Remix“ übersetzen darf. Die größte Leistung bei diesem Werk bestand zweifelsohne darin, die Zeitungsausschnitte, aus denen dieses Buch besteht, in die richtige Reihenfolge zu bringen. Dieser Arbeitsaufwand dürfte vergleichbar mit dem Zusammenstellen einer persönlichen Best-Of-CD aus dem eigenen Plattenregal sein. Quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Von allen 3426 Stücken, die unbedingt mit auf diese CD müssen, 3410 auszusuchen, die dann doch nicht mehr auf die Scheibe passen. Alleine aus diesen B-Seiten ließen sich die wunderbarsten CDs machen. Die dabei zu berücksichtigenden Abhängigkeiten sind jedenfalls schlimmer als der zu beachtende Proporz bei der Neubesetzung des Vorstandspostens der Stadtwerke Köln.

Dummerweise hält man als Ergebnis zwar einerseits eine CD mit geiler Musik in den Händen, aber andererseits auch ein Buch, das keinen Sinn hat. Man kann beim Lesen durch Artikel über George Bush, Sarah Wagenknecht, Staubsauger, Helmut Kohl oder den Krieg in Afghanistan auch beim 25. Kapitel anfangen, ohne Wesentliches verpasst zu haben. Was nebenbei den Vorteil bietet, dass das Buch schneller zu Ende ist.

Zum Glück bietet die Rumbalotta nicht nur geistige Vorschlaghammer sondern auch hochgeistige Getränke. Ich war gerade dabei, mir das Buch schönzusaufen, als Herr Schneider bei einem Artikel über ein Roland-Kaiser-Konzert in Dresden ankam.

Ein Konzert, das bereits 3 Monate vor Termin ausverkauft war! Roland Kaiser! Nun interessiert mich Roland Kaiser weniger als ein fünfbeiniges Schwein auf dem Mont Everest, aber irgendwie fing mein alkoholgeschwängerter Geist an, Gefallen an dem Artikel zu finden, außerdem hielt ich als Kind das Lied „Santa Maria“ für eine musikalische Offenbarung mindestens göttlichen Ausmaßes.

Nun muss man sich ein Roland-Kaiser-Konzert wie folgt vorstellen: ein älterer Herr singt Schlager, die keiner kennt. Doch bei den entscheidenden 10 Liedern singen 20.000 Zuschauer inbrünstig mit. Dann kommt die Zugabe, Herr Kaiser kündigt an, dass er keine Zwischenrufe hören möchte. Allein diese Ankündigung lässt das Volk johlen. Es folgt „Joana“ und in sehnsüchtig besoffener Erinnerung an die Ballermann-Version dieses Songs brüllen die Zuschauer nach jedem „Joana“ „Du geile Sau!“
Ich war hingerissen. Ist das Kult oder ist das Blödheit? Gehen die Leute wirklich nur wegen diesem einen Moment auf ein Kaiser-Konzert? Müssen mich Pisa-Ergebnisse wundern oder hat Intelligenz keinerlei Einfluss auf den Spaßfaktor?

Ich starrte eine Weile vor mich hin und versuchte erfolglos, die Knoten, die meine Gedanken aus Roland Kaiser und einer Menge Bier geflochten hatte, zu entwirren. Ich erwachte aus meiner Trance als Herr Schneider, irgendwo in der heißen Sonne zwischen Antarktis und Lear Jet, gerade die Beifallsbekundungen des Publikums entgegennahm.

Ich zahlte und ging.

Aber vorher, vorher rief ich noch „DU GEILE SAU!“ auf die Bühne.

Posted in Berlin, Satire | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Wie steht die F.D.P. zur Regierungsbeteiligung?

Posted by nomadyss - 18. September 2011

Wir meinen, dass es eine nette Geste wäre, einfach mal die Klappe zu halten, wenn man keine Ahnung hat.

Posted in Berlin, Das wahre Leben, Satire | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Ü wie Überholverbot

Posted by nomadyss - 18. September 2011

In der Schule sangen wir das lateinische Alphabet auf „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, das russische auf die Melodie zu „Ein Männlein steht im Walde“, das griechische Alphabet wurde in Mathe gebraucht (Warum können Piraten nicht im Kreis fahren? – Weil sie Pi raten!), beim englischen vergaßen wir regelmäßig, wie man das Y ausspricht.

Später lernten wir, unsere Namen zu buchstabieren, indem wir urdeutsche Vornamen und andere mehr oder weniger schöne Wörter in schneller Abfolge aneinanderreihten.
Nordpol, Otto, Martha, Anton, Dora, Ypsilon, Siegfried, Siegfried.
Manche konnten morsen, andere lernten Steno und sogar Steno-Steno. Endlich konnte man schneller schreiben als denken.
Neuerdings gibt es sogar ein Alpabet für diejenigen, die überhaupt nicht mehr denken können 🙂 o:D 😉

Und dann wurde das Kind eingeschult.

Und man beginnt, in Urlauten zu reden. Zu brummen, zu grunzen, zu lallen. So muss Sprache begonnen haben. llllllllllllllll. zzzzzzzzzzzz. nnnnnnnnnnnnn. mmmmmmmmmmmmmmmmm! Man versucht, stockbesoffen das Wort Löffel zu sagen, kommt aber über den ersten Buchstaben nicht hinaus.

Man liest die Anlauttabelle vor und stellt fest, dass selbst Selbstlaute nicht mehr das sind, was sie mal waren. Als wenn O wie Ofen und O wie Otter zwei verschiedene Buchstaben wären. O wie oder oder U wie Uhr und u wie und und U wie Unterhemd. Das wird tatsächlich unterschieden.

Mein absolutes Lieblingstierchen kommt aber beim Ü. Ü wie Übermut oder Ü wie Übel wie der Ö wie Österreicher sagt. Alles viel zu kurz für unsere Kinderchens. Die buchstabieren nämlich Ü wie Überholverbot. Tja, die Lernen fürs L wie Leben in der Sch wie Schule.

Für einige Problemkieze wurde in Berlin sogar kürzlich eine Spezial-Anlauttabelle herausgegeben, damit die Kinder sich auf dem Schulhof verständigen können und einen Grundwortschatz mit den wichtigsten deutschen Wörtern besitzen, mit dem sie auf jede Lebenssituation vorbereitet sind:

A wie Arbeitsamt
B wie Brandbeschleuniger
C wie Computer
D wie Dosenbier
E wie Ekelfleisch
F wie Facebook
G wie Gefängnis
H wie Heroin
I wie Internet
J wie Jappy
K wie krass
L wie Legastenie
M wie Messer
N wie nein
O wie Opfa
P wie Piratenpartei
Q wie quälen
R wie rülpsen
S wie Sozialarbeiter
T wie Titten
U wie urgeil
V wie verminderte Schuldfähigkeit
W wie würgen
X wie nix verstehen
Y wie Yuppie
Z wie Zahltag
Ä wie ätzend
Ö wie Ölpest
Ü wie Übergewicht
Ei wie iPhone
Ai wie Aids
Au wie Auto
Eu wie Euro
Sch wie Schulden
Sp wie Spickzettel
St wie stockbesoffen

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es wieder heißt:

Buschkowski for President!

Posted in bad times, Berlin, Das wahre Leben | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

Bürokoller II

Posted by nomadyss - 13. September 2011

Es gibt so Tage.

  • Was für ein Titel soll eigentlich „Dean“ sein? Taucht im Drop-Down-Menü in unserem Web-Shop auf.
  • Dean ist der College-Direktor.
  • Ah, man vergebe mir meine Unwissenheit. Es gibt ganze 3 davon in unserem System. Zwei sind Fake. Und einer war in 1998 mal bei uns. Soviel zu Sinn und Unsinn.
  • Äähem, Dean war der Ostblock-Elvis (siehe http://www.youtube.com/watch?v=00QSRHI6sUc&feature=related). Unnützes Halbwissen hierzu: Als Dean Reed starb, hinterließ er zwei Dinge in Ostberlin: Seine Motocross-MZ und jene amerikanische Fahne, die er 1970 vor dem US-Konsulat in Chile gewaschen hat, um sie symbolisch vom Blut des Vietnamkrieges zu reinigen. (Anmerkung des Verfassers: es waren sogar 3 dinge, nämlich zusätzlich Renate Blume!!!!!)
    Von wegen college-direktor! Er war quasi der Gojko Mitic der Ostmusik!!!

    In diesem Sinne Venceremos!!!

  • Von wegen Mitic der Ostmusik: Jeder einigermaßen DEFA-Geschulte wird sich an das Heileit „Blutsbrüder“ erinnern. Der Dean war ein Unversalgenie, schauspielern konnte er auch.
  • Ist es wieder mal so weit, ja? Dann darf mein dummer Kommentar nicht fehlen: Lang lebe Dean A4 !
  • …darf ich dann auch mal wieder das unbekannte chinesische Blasinstrument (inzwischen noch mehr auf dem Dachboden verkramt) anbringen – oder ist es jetzt eher unpassend?
  • Habt ihr da unten was geraucht?

Posted in Nicht kategorisiert | Leave a Comment »