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Achtung: kann Spuren von Satire enthalten

Archive for Dezember 2009

Zum Jahreswechsel

Posted by nomadyss - 30. Dezember 2009

Ich wünsche Euch allen einen guten Putsch!

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Kaffeekränzchen #9

Posted by nomadyss - 27. Dezember 2009

  • Vor der Wahl ist nach der Wahl
    Sie halten die Verbrechen
    Und wenn der Mob auch randaliert
    Er zahlt halt doch die Zechen
  • ganz großes Ding: Liebe in den Zeiten der Kohl-Ära
  • Next großes Ding: Simplify your wife
  • There’s a hole in my wife
  • Regierung beschließt Mindesthohn

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Weihnachts-Geschichte

Posted by nomadyss - 23. Dezember 2009

Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. Die Maschinerie rollt, Einkaufslisten sind erstellt, Zeitpläne gefeilt, Geschenke verpackt.
Weihnachten. Ruhe, Besinnung, Friede, Freude, Eierlikör.
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass Weihnachten das Fest der Liebe sein soll? Historisch gesehen ist Weihnachten nichts weiter als Revolution. Friede den Hütten, Krieg den Palästen. Da wird einer geboren, der der neue König sein soll.
Stellen Sie sich das mal vor! Die Mächtigen haben Angst, ihre Macht zu verlieren. Die Unterdrückten finden einen Fürsprecher, einen, der Mut macht, der seine Ideen verbreitet.

Da sitzt Du in der Straßenbahn, liest „Der siebenstufige Berg“, hörst „Paint it black“ von den Stones und „Was ist ist“ von den Neubauten und fühlst Dich auf einmal so rebellisch.

Du hast es warm, Du hast es trocken, Du bist satt. Du hast es satt. Kopenhagen, Pharmalobby, Banken, Produkte aus der Region – nichts funktioniert so, wie es Deinen Vorstellungen von der idealen Gesellschaft entspricht.

Es wäre an der Zeit, an ein paar Festungen zu rütteln.

Frohes Fest!

Tipp für heute:
„Die Weihnachtswölfe“ aus der Reihe „Die zweite Heimat“ sehen, wenn man Weihnachten grübelnd zubringen will.
„Schweinsgalopp“ von Terry Pratchett lesen, wenn man ein bisschen über Weihnachten nachdenken und dabei schmunzeln will.
Ein paar Folgen von „The Flying Circus“ gucken, wenn man gerade eine Sinnkrise hat.

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Damals, in 5 Jahren. Ein Jahresrückblick

Posted by nomadyss - 17. Dezember 2009

Allenthalben sprießen wieder die Jahresrückblicke aus dem Boden. „Halbzeit. Die ersten 150 Jahre“ mit Jopi Heesters, „Kann ich da mal anfassen? Flache Sprüche 2009“ von Tommy Gottschalk oder „Aufklärung 2009. Ein Jahr Brandenburger PDS“.

Da wollen auch die Kaffeeweiber nicht zurückstehen. Deshalb gibt es heute die ultimative Chartshow. Denn es ist nicht nur ein Rückblick auf die Zeit vor – nicht ein, nicht zwei, nicht drei, nicht vier, nein, sogar – 5 Jahren, sondern auch ein Ausblick auf die Zeit in 5 Jahren! Sensation! Schließlich weiß selbst die KSK nicht, wo sie in 5 Jahren die deutsche Sicherheit ersprengen muss.

Also, genug der lauwarmen Worte, Film ab:

Heute vor 5 Jahren

„Warum soll Polen Mitglied der EU werden? Das Gebiet, das heute als Polen bezeichnet wird, ist seit 1939 Mitglied der EU“, erklärte Erika Steinbach, Ostbeauftragte der EU.

(Meldung der Wochenschau vom 1.9.2004)

Heute in 5 Jahren

Nach der Flutung des holländischen Luftraumes infolge der Erderwärmung erklärte Königin Beatrix das 600-Einwohner-Dorf The Bottom auf der karibischen Insel Saba zum neuen Regierungssitz der Niederlande. Die Bezeichnung 877 m über nn (so hoch war der Mount Scenery auf Saba vor dem Ansteigen des Meeresspiegels) wird ab sofort durch 850 m über N ersetzt (über Niederlande).

(Meldung über Zwitter vom 23.12.2014 von HOoOoOolkoOoOoOpF1)

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Suse, liebe Suse

Posted by nomadyss - 16. Dezember 2009

Ich bin glücklich. Jahrelang hatte ich eines dieser Probleme, die man nur hat, wenn man einen Computer besitzt. Ich konnte drucken, Musik hören, surfen.

Aber nicht gleichzeitig.

Unter Windows hatte ich kein Internet.
Kanotix konnte nicht drucken und tönen.
Ubuntu konnte alles. Von CD. Die Installation war und blieb verschwunden.

Seit vorgestern geht alles! Und es ist wieder einmal die Suse, die OpenSuse 11.2 in diesem Fall. DVD einlegen, Kaffee trinken gehen, wiederkommen. Ein bisschen Netzwerkeinstellungen pfriemeln (da ist Kanotix besser, da ging Internet sofort) und schon öffnete sich die Welt in mein Zimmer. Drucker einbinden, kein Problem. Die „restricted“ Multimedia-Codecs (mp3!) müssen manuell installiert werden. Geht angeblich per „One-click“. Geht auch per One-Click, geht aber nicht. Noch mal Updates gezogen, andere Paketquellen ausgewählt, One-Click zum dritten Mal geklickt. Geht.

Jetzt muss ich noch die Kür erbringen, die Festplatten so einbinden, dass auch meine Frau damit klar kommt. Sollte an sich kein Problem sein, die fstab scheint noch genauso zu funktionieren wie vor 8 Jahren, als ich das das letzte Mal gemacht habe.

Wozu brauchte ich Windows gleich noch?

MP3s aus den alten Kassettenaufnahmen erstellen? Audacity läuft auch unter Linux.

Webseiten erstellen? Ja, das ist ein Problem. Ich bin zwar eigentlich ein Tastatur-Junkie und komme mit einem Editor namens Kate gut klar. Aber bei größeren Dateien, verschachtelten Tabellen, Media-Einbindungen wird es doch schnell unübersichtlich. WYSIWYG gefällt mir immer besser, da die entsprechenden Werkzeuge auch nicht mehr so viel Mist machen wie noch vor Jahren. Mal eben schnell was erstellen, Code nachbearbeiten kann man immer noch. Hatte mich gerade mit Dreamweaver angefreundet. Muss unbedingt sehen, ob ich das auch unter Linux zum Laufen kriege. Dank eines genialen Programms wie Wine laufen zahlreichen Windows-Programme inzwischen recht gut.
Ansonsten ist in ca. 3 Monaten mit einem neuen Quanta+ zu rechnen, das scheint einen Blick wert zu sein.

Und sonst?

Schätze, dass ich XP noch für mein Steuerprogramm am Jahresanfang brauche…

Jetzt muss ich nur noch ein Programm finden, dass mir jeden Monat einmal die Haare schneidet. Aber das kann Windows ja auch nicht.

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Berlin

Posted by nomadyss - 10. Dezember 2009

Komm aus’m Puff
war schön gewesen
alles vergangen
kein neues Leben

ich schwebe durch die Stadt
kann mich kaum halten
alles ist neu
alles beim Alten

die Stadt ist grau
doch ich seh alles bunt
Autos stehn im Stau
ich leb ungesund

Bratwurst aufm Alex für eins zwanzig
Becks to go, Ekellisten sind amtlich
Weihnachtsmarkt viel zu voll
die Leute unfreundlich

Hund kackt auf den Weg
Schwein macht es nicht weg
diese Stadt stinkt
es liegt überall Dreck

vor nem Theater am Potse
liegt n Haufen blauer Kotze
Touristen fotografieren alles
steh’n im Weg, gleich knallt es

die S-Bahn fährt schon wieder nich
brennendes Auto in Kreuzberg wärmt mich
Brandsatz to go an jeder Ecke
s ist grad in, jeder spielt hier Zecke

Mannheims Söhne sind aus Stuttgart
probieren das Leben in der Großstadt
Papa zahlt sie feiern rein
für euch ist diese Stadt zu klein

diese Mieten kann keiner mehr zahlen
geht es so weiter dann gibt es Randalen
dann sind nicht die Autos, sondern die Paläste dran
und heut abend – da seh ich mir die Dinos an!

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Wandel

Posted by nomadyss - 10. Dezember 2009

Der losen Reime nicht mehr mächtig
sie kamen nachts, sie waren übernächtig
doch heute brauch ich ’ne Struktur
heute schreib ich nach der Uhr

schreib schneller, es wird bald Nacht
hab ich’s heut nicht fertig gebracht
so wird es nimmermehr gelingen
morgen werd‘ ich andre Lieder singen

der losen Reime nicht mehr mächtig
lose Worte gedeihen prächtig
vom Reim zum Spott hat’s mich getrieben
die Poesie ist fort, die Waffen sind geblieben

geht’s in den Kampf steh‘ ich nicht vorn
geb‘ nur meine Worte euch auf die Ohr’n
mein Wort wird Öl ins Feuer gießen
und ihr könnt es nicht erschießen

Wenn der Tag sich dem Ende neigt
das Glühen der Nacht seine Krallen zeigt
ist meine Zeit um, leg ich mich nieder
wenn der Morgen dämmert komm‘ ich wieder

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Dunkel

Posted by nomadyss - 9. Dezember 2009

Das Problem bei StayFeind ist ja, dass man nur von Leuten gefunden wird, die man längst in der Hölle wähnte. Die man für potentiell geeignet hält, ihre Kinder aus erzieherischen und oder pädophilen Gründen in verschlossenen Kellern wiederzufinden. Frühere Kevins und Chantalles, wenn Ihr versteht, was ich meine.
Diese Mitmenschen, die man vor 20 Jahren schon nicht mochte, melden sich aus heiterem Himmel und meinen, es sei eine gute Gesprächsbasis, dass man als Kind im gleichen Dorf von den gleichen betrunkenen Bauern albträumte. Dass man aus dem gleichen verunreinigten Dorfteich trank. Dass man die Pestizide von den gleichen Agrarflugzeugen in die Brause gespritzt bekam.
Um das mal klarzustellen: NEIN.
Keine gute Gesprächsbasis.
Mach einfach den Selbsttest.

Bist du die, von der Peter Cornelius sang:

„Du entschuldige, i kenn di
bist du nicht das Mädel
dass ich schon als Bur gern ghabt hab“

oder

hast du neue Gesprächsthemen, die über das sentimentale Aufbauschen von peinlichen Kindheitserinnerungen hinausgeht?

Ja? Super! Melde dich bitte umgehend bei mir!

Man kann jetzt die typischen Eigenschaften seiner Klassenkameraden vor 50 Jahren in StayFeind verewigen. Oder, wie Oli-ver-schickt-ihm-ein-Projek-Thiel es ausdrückt: „nomadyss, Ihre Feinde haben sich erinnert“. Wow, das Gehirn doch noch nicht ganz weggesoffen?

Beim Beurteilen hat man die Wahl zwischen: Mein Konkurrent — Ausgeburt der Hölle — unlustig — langweilig — schon als Kind bei der Stasi — Bauer — picklig — arrogantes Arschloch — Schläger — auf den Kopf gefallen — will immer nur reden — will immer nur ficken — hat Zahnbelag. Die Ergebnisse werden an Lidl, die Deutsche Telekom und die Brandenburger PDS verkauft. Ach nee, die letzten wissen das ja schon.

So weit, so gut.

Nun geht es aber auf Weihnachten zu und man bemüht sich, nett zu seinen Mitmenschen zu sein. Deswegen verschenke ich hier zwei Freikarten für die Show Dinosaurier – Im Reich der Giganten morgen abend in der O2-Arena in Berlin. Alle bisherigen Versuche, die Karten an den Mann, die Frau, das Kind zu bringen schlugen fehl, weil
a) Dinosaurier zu Recht total uninteressant ist,
b) die O2-Arena zu Recht boykottiert wird oder
c) das ganze zu spät anfängt (nämlich 19 Uhr).
Von gewisser Berechtigung ist eigentlich nur das letzte Argument. Wegen a) und b) müsste ich mich auch jeden Morgen weigern, meine Arbeitsstelle zu betreten. Wenn man aber wie ich, morgens aufsteht, ins Bad schlurft, in die Küche wankt, den Frühstückstisch decken will, das Radio einschaltet, mit einem halben Ohr den Nachrichten lauscht („Guten Morgen, es ist 6 Uhr“) und –
WIE BITTE?
Die müssen sich versprochen haben. Es ist – doch nicht – doch – verdammt!!!
Es ist 6 Uhr. XFGHAAAAARGH!
Ich bin eine Stunde zu früh aufgestanden.
Im Sommer wäre mir das sofort aufgefallen. Aber jetzt, wo die Sonne erst um 10 auf- und um 16 Uhr schon wieder untergeht und es auch um 7 Uhr noch so dunkel ist wie im Enddarm des Propheten habe ich nichts gemerkt. Was ist eigentlich das Gegenteil von verschlafen?

Alleine die Gewissheit, dass mir heute morgen eine Stunde fehlt lässt mich beim Gedanken an morgen abend gähnen, als ob ich die ganze hässliche O2-World auf einmal verschlucken möchte. Was den positiven Nebeneffekt hätte, dass Berlin wieder schöner würde. Nötig hätte es diese Neubau- und Hertha-geplagte Stadt durchaus. Womit ich wieder einmal bei der Frage bin, warum damals eigentlich Jürgen Röber bei Hertha BSC entlassen wurde.
Alle Trainer nach ihm waren schöner, aber unter KEINEM waren sie erfolgreicher.

Typisch!

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Deutsche Steuereinnahmen explodiert

Posted by nomadyss - 8. Dezember 2009

Otto Graf Lambsdorff gestorben.

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Ein rechter Aufzug

Posted by nomadyss - 3. Dezember 2009

Heute in unserem Schweizer Büro:

per E-Mail an alle

An alle Damen und Herren im Hause,

aufgrund von aktuellen Reparaturarbeiten funktioniert der rechte Aufzug derzeit auch ohne die Codekarte. Wir gehen davon aus, dass die Reparaturen heute abend beendet sind. Danach werden beide Aufzüge wieder wie gewohnt „mit Codekarte“ funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Die Büroleitung

Antwort 1, per E-Mail
nieder mit den Nazi-liften!!!!!! Otis Schergen???

(und der aufzug ist links!)

Antwort 2, per E-Mail
ich bin gegen den Bau von Moscheen in Aufzügen!

Antwort 3, per E-Mail
Richtig! Raus mit den grauen Gebetsteppichen!

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